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By Tanja Reiser
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EMO VS PSYCHOBILLY



EMO (Emotional Hardcore) bezeichnet ursprünglich ein Subgenre des Hardcore-Punk, auch Emocore genannt, das sich durch das stärkere Betonen von Gefühlen wie Verzweiflung und Trauer sowie durch die Beschäftigung mit den gesellschaftlichen, politischen und zwischenmenschlichen Themen auszeichnet. Ungefähr seit dem Jahre 2000 wird mit Emo auch ein jugendkulturelles Modephänomen bezeichnet, das mit dem gleichnamigen Musikstil nur mittelbar in Verbindung steht. (source: Wikipedia)

PSYCHOBILLY ist eine Musikrichtung, die zu Beginn der 1980er Jahre in England als Reaktion auf die Rockabilly-Welle entstand. Psychobilly vermischt dabei Rhythmik und Melodik des Rockabilly mit der Aggressivität und Energie der Punkmusik. Psychobilly wird klassicherweise mit Gitarre, Bass (üblicherweise aber nicht zwingend, ein Kontrabass, auch Slap-Bass oder Double Bass genannt) und Schlagzeug gespielt. Variationen mit Saxophon und/oder Klavier/Orgel sind durchaus üblich. (source: Wikipedia)
                   
Aha, so viel also zur Theorie, doch wie sieht die Realität aus, wie bewegt und belebt sind die jeweiligen Szenen, was können wir künftig von beiden Musikrichtungen erwarten? Warum sind beide Genres in stetigem Aufschwung?

Eins ist sicher, beide Stile fallen auf und polarisieren! Sie lediglich als Derivate oder banale “Sprösslinge” von Hardcore-Punk bzw Rockabilly zu bezeichnen wäre ein Fehler! Wie schon in der Definition bemerkt sind beide Richtungen mittlerweile auch zum Modephänomen und Lebensstil geworden. Allerdings kann ich mich nicht mit der Behauptung, das Modephänomen hätte nicht mehr viel mit dem Musikstil zu tun,  anfreunden.  Ich bin beispielsweise noch nie einem Techno Fan begegnet der sich im Emo-Stil kleidet. Es mag sicherlich Ausnahmen geben aber im Allgemeinen passt man seinen Kleidungsstil, wenn schon, dann auch dem eigenen Musikstil an, oder?

Während Psychobilly wie gesagt, eine enorme Energie und Dynamik  freisetzt, ist Emo sehr gefühlsbetont ohne schnulzig oder gar zu poppig zu klingen.

Aber gehen wir zuerst genauer auf das Thema Psychobilly ein. Neben Szenen in der ganzen Welt (besonders in England und in den States) findet auch die deutsche Szene stetig mehr Anhänger.
Festivals wie das Psyltobilly Festival (www.myspace.com/psyltobillyfestival), Monster Stompin (www.myspace.com/monster_stompin), oder Satan Stomp (www.satanicstomp.de) dürften bei vielen Anhängern ihren festen Platz im Kalender haben.
Websites wie www.psychomania-rumble.de liefern dem Fan alle Infos die das Herz begehrt.
Sich mit der richtigen Kleidung auszustatten damit auch jeder sieht was zu Hause im Cd-Player seine Runden dreht ist auch lange kein Problem mehr.
Genau wie der Emo-Stil fällt auch der Psychobilly-Style ziemlich auf, ich würde sogar sagen dass die Mischung aus Retro, Horror und bisweilen sehr knalligen Farben die “Emos” optisch aussticht.

Die liebe zur Musik sollte allerdings nicht durch das Styling überschattet werden. . .also zurück zum Wesentlichen!

Die Meteors, Mad Sin und die Coffin Nails dürften jedem Kenner ein Begriff sein. Falls nicht, hört sie euch an, es lohnt sich allemal. Natürlich gibt es viele weitere Leckerbissen die es sich zu entdecken lohnt. Auch beim Psychobilly gibt es Abstufungen damit jeder auf seine Kosten kommt und da die Szene momentan einen “ Wachstumsschub ”erlebt dürfte wohl auch noch die ein oder andere Kombo aus ihrer Gruft steigen.
Fragt sich nur warum diese kreative Mischung aus Aggressivität, Spass an der Musik und vom Horror angehauchte Themen nicht populärer ist? Vielleicht liegt es gerade eben an dieser Mischung, vielleicht wollen die Psychobillies auch nicht im täglichen Programm eines jeden angesagten Senders auf der Playlist stehen. Frei nach dem Motto “Dare to be different” zieht dieser Style wohl eher Leute an die nach etwas anderem als dem üblichen und alltäglichen suchen, nach Songs und Klängen mit denen man  nicht bereits Tag ein Tag aus beschallt wird.
Wem also Rockabilly zu altbacken und Punk nicht abgefahren genug ist kann sich als potentieller Psychobilly Fan schon mal im CD-Laden seines Vertrauens nach neuem Input umsehen!

Nun mehr zum Emotional Hardcore. Allzu oft wird der Emo-Fan als Softie tituliert und die Bezeichnung Emo wird mancherorts als Beleidigung angesehen. Dies tut der Präsenz des Musikstils in den Charts allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil, Bands à la My Chemical Romance und Fall Out Boy sind Dauergäste und glänzen mit Top-Platzierungen! 
Anders als beim Psychobilly ist Emo, wie bereits angemerkt, viel populärer was wohl daran liegt dass die Musik trotz der gewollten Aussenseiterstellung, angenehmer in den Ohren der Mainstream Fans klingt als erstgenannter Stil. Damit will ich natürlich nicht sagen dass Emo Mainstream ist oder Psychobilly Ohrenschmerzen verursacht, es ist lediglich eine Feststellung die jedem Beobachter der jeweiligen Szene auffallen dürfte.                                           
Panic At The Disco, Funeral For A Friend oder Jimmy Eat World treffen mit ihren Texten unter anderem das Herz einer unglaublichen Zahl von Jugendlichen; ihre Musik taugt nicht nur als Anregung zum Nachdenken sondern auch zum ordentlichen Abrocken bis die Schweissperlen das Makeup ruinieren. Genau dies könnte das Geheimnis des Erfolgs des Emo-Stils sein. Natürlich lässt sich hier rüber spekulieren und vielleicht liege ich mit meiner Behauptung auch total falsch, fest steht jedoch dass Emo trotz vieler Kritik seit längerem einfach Top ist und auf einer Welle des Erfolgs surft!
Ein weiteres Schmankerl dieser Szene ist 30 Seconds To Mars die wie die meisten ihrer Genossen auch styling-technisch ein Vorbild für Fans aus aller Welt sind.
Auf Konzerten selbiger Bands begegnet man Leuten aus verschiedensten Kreisen, “Emos”, “Normalos” und sogar dem ein oder anderen Goth.
Somit scheint Emo  Musik nicht nur viele Leute zu berühren sondern auch zu vereinen. (Eine interessante Internetseite hierzu ist www.emostar.de)
Dieses wichtige Attribut scheint mir eine weitere Komponente des Erfolgsrezepts namens Emotional Hardcore zu sein. Was als Subgenre begonnen hat ist nun in fast aller Munde, ob nun zum Spott oder aus Begeisterung. Allerdings können negative Aussagen auch eine Art von Promotion sein . . . 

Nachdem ich nun beide Genres etwas genauer unter die Lupe genommen habe, bleibt die Frage ob diese doch ziemlich verschiedenen Musikrichtungen doch etwas gemeinsam haben?! Nun ja, meiner Meinung nach sind beide Stilrichtungen noch lange nicht am ihrem jeweiligen Zenit angekommen und vielleicht könnte man es sogar wagen sie zu kombinieren. Wenn eine R´N´B Sängerin zusammen mit einem etwas exzentrischen Rocksänger einen grandiosen Song als Titelmusik für eine weitere Episode einen englischen Gentleman betreffend aufnehmen können, könnte man doch auch dieses Wagnis eingehen, oder!? Es lebe die Kreativität!       











EMO VS PSYCHOBILLY

Wikipedia tells us (translation of the german definitions):

EMO (Emotional Hardcore) originally describes a subgenre of Hardcore-Punk, also called Emocore, that diversifies itself through a stronger accentuation  of feelings such as desperation and sadness but also through treating social, political and interpersonal issues. Approximately since the year 2000 Emo also stands for a fashion style, relative to the younger generation, that has only an indirect connection to the music of the same name.

PSYCHOBILLY is a style that emerged as a reaction to the Rockabilly wave during the 1980´s in the UK. Psychobilly mixes the rhythm and melody of Rockabilly with the aggressivity  and the energy of Punk. Psychobilly is classically played with guitar, bass (usually  but not necessarily with a double-bass also calles slap-bass) and drums. Variations with saxophone and/or piano/organ are absolutely possible.

Ok, that´s the theory, but what about the reality? How vivid and in motion are both scenes, what can we expect from both styles? Why are those genres in a steady upswing?

One thing is sure, both styles stand out and they polarize! To describe them as simple derivatives or banal offsprings of Hardcore-Punk respektively Rockabilly would be a mistake! As mentioned in the definition the two genres have become a fashion style as well as a way of living. Although I can´t agree with the statement that the fashion style has only an indirect connection with the music. As an example I could tell you that so far I´ve never met a Techno fan wearing Emo style. Their might be exceptions but in general one adapts the style (if at all) to the music one likes, no?!

While Psychobilly releases an enormous amount of engergy and a lot of dynamism, Emo is much more guided by emotions without being slushy or to Pop orientated.

But let´s first concentrate on the Psychobilly genre. Beside scenes all around the world (the most active ones are in the UK and the States), the german scene also gains more and more fans. Festivals like the Psyltobilly Festival (www.myspace.com/psyltobillyfestival), Monster Stompin (www.myspace.com/monster_stompin), oder Satan Stomp (www.satanicstomp.de) are wellknown events to all the fans.
Websites like www.psychomania-rumble.de) provide  many interesting informations about the whole genre.
To find the fitting clothes to show everyone which tunes are turning around in the cd player shouldn´t be problem anymore either!  As the Emo style, the Psychobilly fashion style also  stands out, I´d even say the mixture of Retro, Horror and at times quite screaming colours puts out the Emo fashion.

But the love for music shouldn´t be overshadowed by styling. . . so back to essentials!

The Meteors, Mad Sin and the Coffin Nails should be known by all the “connoisseurs”. If not, it´s after all worth to check them out. Of course there are many more delicacies out there waiting to be discovered. Psychobilly has, like most of the different genres, gradations so that everyone finds a suiting band and as the scene profits from a constant growing, one or the other new band should soon come out of the crypt.
The question is, why is this mixture of aggressivity, the fun of playing music with it’s horror-inspired lyrics not more popular?!  Maybe it´s exactly this mixture , or the Psychobillies don´t want to figure on the playlist of every top channel. Like “Dare to be different” this style attracts people who look for music which is different from the every day tunes we get to hear.
If you find Rockabilly too outdated and Punk not extroverted enough you seem to be a potential Psychobilly fan and you should check out your fav cd shop to get some new input!

And now more about Emotional Hardcore. Much too often Emo fans are said to be softies and the expression „Emo“ is even considered to be an insult. Anyway these facts don´t do any harm to the styles´ presence in the charts. No, it´s quite the reverse, bands like My Chemical Romance and Fall Out Boy are long-stay guests and shine with high chart positions!
Different from Psychobilly, Emo is ,as already mentioned, much more popular which could be explained by the fact that Emo music, beside the outside position, sounds more agreable in the ears of the mainstream fan. Of course I don´t want to say that Emo is mainstream and that Psychobilly causes ear infections, it´s simply a fact that every well informed fan should already have checked.
Panic At The Disco, Funeral For A Friend oder Jimmy Eat World hit right into the heart of a huge number of people with their lyrics. Their music also fits if one wants to rock until beads of sweet ruin the make up. This could be the secret of the success of this genre. Of course one can speculate about this and maybe I´m completely wrong but it´s a fact that Emo is, beside the negative criticism, on top and that those bands are surfing on a wave of success.

Anothter goodie is the band 30 Seconds To Mars, like most of their mates this band is also a styling inspiration for many fans all around the world.
The audience of an Emo concert is not only composed of Emo fans, one also meets mainstream fans and even some Goths. This showes that Emo music doesn´t simply touch a lot of people it also unites them. This important aspect seems to be another component of he very successful receipt called Emotional Hardcore ( an interesting page about Emo is www.emostar.de ).What started as a subgenre is now wellknown, whether out of love for this music or out of mockery. But negative press can also be a form of promotion . . .

After “analysing” both styles, one could still try to find out if those styles have anything in common, though they seem quite different from eachother,don´t they?
My opinion is that both genres are still far away of being at their zenith and maybe one could even combine them. If an r´n´b singer and an eccentric rockstar can collaborate and create an amazing song to accompany the next episode about an english gentleman, couldn´t one also take this risk? Let the creativity guide you!